Aschermittwoch
ist die Fortsetzung des Faschings mit anderen, brachialeren Methoden. Und noch witzloser, nimmt man die diversen *-Reden als Maßstab. Gehört man nicht zum (Bier-)Dunstkreis der verbalen Keulenschwinger, kann man das künstlich aufgeplusterte Gekaspere mit einem mitleidigen “nicht der Rede wert” abtun.
Außer, man steht im Solde eines österreichischer Mediums – wie etwa des ORF. Dort darf muss darf man den wenig originellen Hervorkotzungen von Leuten, die halt gerne Kaiser von Minimundus wären oder sich in ihrer Freiheit, 3 Bier zu bestellen, bedroht wähnen, breiten Raum geben.
Das ist nicht unterhaltsam, von relevant ganz zu schweigen. Wahrnehmungsschwelle und Qualitätsanspruch einiger heimischer Medien sind schon ziemlich tief.
Tags: Aschermittwoch, Medien, Qualität

Am 22. Februar 2007 um 17:09 Uhr
Wobei ich mich frage, welcher Teufel so genannte österreichische Spitzenpolitiker reitet, die die Paintballspieler als koalitionsfähig herbeiwinken. Für die Medien kein mildernder Umstand – aber: Wie der Herr, so das Gescherr…
Am 22. Februar 2007 um 21:19 Uhr
Unseren Spitzenpolitikern a priori intelligentes, rationales Verhalten zu unterstellen oder wenigstens anzunehmen, sie trügen einen anderen Stallgeruch, heißt die österreichischen Verhältnisse gründlich misszuverstehen. Die reitet kein Teufel, die blasen nur die hauchdünnen Unterschiede zu vermeintlichen Diskriminanten auf
)
Unter fleißiger Mithilfe der Medien. Der lohnschreibende Untertan weiß schließlich, was seinesgleichen geziemt.
Am 23. Februar 2007 um 12:34 Uhr
Als Piefke bin ich da für jede Belehrung dankbar.
Um so wichtiger, dass hier endlich Bürgermedien entwickelt – und auch gelesen – werden…