Mausi-PR, PR-Mausi
Manchmal fällt es schwer zu entscheiden, ob man lachen oder weinen soll, wie zum Beispiel heute, als ich beim Überblättern der Life&Style-Beilage einer österreichischen Tageszeitung über die Berufspläne von Christine “Mausi” Lugner, Mörtels Ex, gestolpert bin.
Sie konzentriere sich, meint sie im Interview, auf ihre beruflichen Projekte - darunter leider auch ihre “PR”-Tätigkeit inklusive eigener Agentur. Leider wird nicht nur verschwiegen, wie diese firmieren wird - ich tippe auf “Mausi Comm” -, sondern auch, wodurch sich Frau Ex-Lugner als für den anspruchsvollen PR-Beruf qualifiziert erachtet.
Einschlägige Ausbildung? Mehrjährige Berufserfahrung? Hand aufs Herz: Würden Sie dieser Frau die Pflege Ihres Unternehmens-Image anvertrauen?
Ein gut gemeinter Rat an Frau “Mausi”: Da Sie ja jetzt “nur mehr 10 Prozent” Ihres früheren “Konvoluts” (sic!) bewältigen, sollten Sie einen Teil der nun massenhaft vorhandenen Zeit dafür verwenden sich zu informieren, was PR eigentlich sind. Und wenn Sie nur bei Wikipedia nachschauen …
Am 31. August 2007 um 17:01 Uhr
Vielleicht will sich die Dame ja auf das Wachstumsfeld “PR für Personen” konzentrieren *gg*
Am 31. August 2007 um 17:24 Uhr
In der Personality-PR Unterkategorie “Bussi-Bussi, Brüste, Botox”?
Am 31. August 2007 um 21:48 Uhr
Ich kenne mich in diesen optischen und g’fühligen Kategorien nicht so gut aus, aber es könnte ja um Pressearbeit für ganz bunte Medien gehen - und da ziehen diese Themen bestimmt…
Am 7. September 2007 um 12:14 Uhr
hm…. ich sehe das etwas differenzierter. a) ich lehne die verlugnerte Bussi-Bussi Welt ab. b) ich denke, dass sie mit ihren Aussagen von wegen “ich mache jetzt halt PR das kann doch nicht so schwer sein, schließlich kenne ich genügend Chefredakteure und Journalisten” keinen Beitrag zur Professionalisierung unserer Branche zu leisten vermag
c) habe ich sie aber auch einmal als Einheizerin (Vorrednerin) auf einem Podium - in St. Veit an der Glan in Kärnten… - gesehen. Und da habe ich mir gedacht. Bumm! Unterschätzen sollte man die Gute auf keinen Fall. Auch wenn vielen ihr neuer Lover und das öffentliche Geplärre auf den Keks geht.