Geh, haptik ned so
(Es reicht mir offenbar doch noch nicht.) Die Medientage scheinen u.a. eine Plattform gewesen zu sein, auf der sich Medienleute als Dead-Tree-Lover outen durften, ohne gleich scheel angeschaut zu werden. Was haben Föderl-Schmid (Der Standard), Georg Wailand (Kronen Zeitung), Maximilian Mondel (horizont) und sicher noch viele Andere, Ungenannte gemeinsam? Sie sind Papier-Erotiker.
Die Haptik. Sie scheint der Medienbranche so etwas zu bedeuten wie die Transsubstantiation eines medienindustriellen Komposits zum Bedeutungsträger. Leider ist das aber bloß “pulp fiction“.
Ich stell mir gerade vor, wie die Riege am Ende der Veranstaltung aus dem Saal defiliert, das jeweilige Blattl in der Hand schwenkt und dazu singt:
“Haptik, Haptik,
das ist die neue Taktik,
der Medienindustrie.”
Tags: haptik, Medien, medientage

Am 10. Oktober 2007 um 17:00 Uhr
sehr unterhaltsame vorstellung! aber haben die nicht sogar ueber web 2.0 bis 3.0 gesprochen?
Am 10. Oktober 2007 um 17:25 Uhr
Ich gehe davon aus, dass sich nicht einmal die österreichische Medienbranche davor drücken kann, neue Entwicklungen wahrzunehmen. In der Berichterstattung des ‘horizont’ hat es sich allerdings nicht signifikant niedergeschlagen. Auf der Medienmesse wird sich das Thema wohl deutlicher manifestiert haben.