Reputation Management
Die PR-Branche steht unter dem zunehmenden Legitimationsdruck, ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg schlüssig nachzuweisen. Wie alle PR-Fachmenschen aus eigener strapaziöser Erfahrung wissen, ist das ein schwieriges und komplexes Unterfangen. Einen Ansatz, wie diese Aufgabe so zu lösen ist, dass die Ergebnisse auch C-Level-Management und Controlling zu überzeugen vermögen, haben vor kurzem in einem PRVA PRofi-Treff Martin Bredl (Leiter Kommunikation der Telekom Austria Wireline) und Prof. Dr. Diana Ingenhoff von der Uni Fribourg (CH) vorgestellt.
Kurz gefasst: Beim angewandten Verfahren, dem Integrierten Reputation Management System, handelt es sich um eine hochkomplexe Angelegenheit, die analytische und statistische Methoden verknüpft. Meine Gehirnwindungen haben jedenfalls nach dem Vortrag ordentlich geknackt, weshalb ich mich hier auf drei Links beschränke, unter denen am Thema Interessierte ausführlich bedient werden:
1) Bericht in den PRVAnews
2) Martin Bredls Blogeintrag “Geschafft: integriertes Reputationsmanagement”
3) Interview mit Martin Bredl im PRVAnews.cast 9
Tags: reputation-management

Am 24. April 2007 um 14:28 Uhr
Das ganze eben noch um die enorm wichtige Komponente “Brand Monitoring im Web (2.0)” erweitert, dann ist es wirklich integriert. Dafür werde ich mein Bestes geben, denn dieser Ansatz ist sehr vielversprechend und könnte als Benchmark weit über die Grenzen von Österreich hinaus dienen.
Am 24. April 2007 um 14:43 Uhr
Es ist vielleicht im Bericht und im Interview zu wenig deutlich dargestellt, aber diese RM-Untersuchung hat natürlich nur einen Teil – eben den zum Zeitpunkt am relevantesten erscheinenden – der reputationsbeeinflussenden Parameter (und Stakeholder) berücksichtigt. Den Verantwortlichen ist sehr bewusst, dass da noch einige Bausteine fehlen. Ich gehe davon aus, dass das in einem nächsten Schritt angepackt wird. Brand Monitoring (und Development) im Web sollte wohl Bestandteil sein.
Auf jeden Fall eine extrem spannende Sache – und v.a. operativ weitaus ergiebiger als z.B. der Reputations-Quotient.