Dein Name sei …
Namensfindung ist nicht nur bei menschlichem Nachwuchs, Haustieren und Servern ein zumeist schwieriges Unterfangen. Auch neue Produkte und Dienstleistungen wollen möglichst passend und einprägsam bezeichnet werden, was aber nicht stets gelingt.
Jüngstes Beispiel ist The Venice Project, das Online-TV Startup des Skype-Gründers Niklas Zennström, das jetzt – in der public beta Phase – just in Joost umgetauft wurde. Ich halte das, mit Verlaub, nicht für einen Zugewinn. Wer oder was ist ein Joost? Ich nehme nicht an, dass damit dem deutschen Musiker und NSDAP-Mitglied Oskar Joost Reverenz erwiesen werden sollte.
“The Venice Project” dagegen macht was her. Das verströmt Flair wie The Bourne Identity oder The Philadelphia Experiment. Mindestens. Aber anscheinend gibt es irgendwo ein Gesetz 2.0, dass jedem Web 2.0 Projekt ein Namen mit zwei aufeinander folgenden “o” (2 o, sozusagen) verpasst werden muss. Schade.
Wie wär’s, wenn wir diese Umbenennungspraxis auf unsere Neugeborenen übertrügen? “Ich taufe dich auf den Beta-Namen … sagen wir … Anastasius”. Ein paar Jahre später dürfen sich die Kids dann ihren wirklichen Namen aussuchen. Es gäbe ein paar unglückliche Mädels und Jungs weniger, wetten?
Tags: joost, nomenklatur, the-venice-project

Am 18. Januar 2007 um 17:46 Uhr
Ich könnte den Nahmen Jet2Web anbieten. Ist bei uns nicht mehr so ganz im Einsaz
Am 19. Januar 2007 um 10:47 Uhr
Ja, Jet2Web wäre eine gute Wahl
Oder Joost2Web?
Aber auch Raider wäre frei, jetzt, da es Twix heißt