Prima Blogosphäre
Es wäre übertrieben zu behaupten, der PRVA-Vorstand dränge in seiner Gesamtheit mit ungezügelter Entschlossenheit in die Blogosphäre, aber mit dem Neuzugang des PRIMA Blog von Agentur-Chefin Andrea Schneider und ihren MitarbeiterInnen sind es nun schon zwei (PRVA-Präsident Martin Bredl bloggt ja schon seit längerem).
In vier Themenbereichen beschäftigen sich die AutorInnen mit Leben, Lesen, Essen und Wein - also gemäß der Byline “Notizen zum Genießen” mit (fast) allem, nur nicht mit ihrer PR-Arbeit. Aber PR-Blogs gibt es inzwischen ohnehin schon weit mehr als man lesen kann (oder möchte).
Na dann, viel Spaß in und mit der Blogosphäre! Schön wär’s halt, wenn ihr auch noch eine Trackback-Funktion einbauen könntet.
Aber virtual bites wäre nicht virtual bites, wenn es nicht auch ein paar gefletschte Zähne zeigte. Solche Sätze wie in der Kurzübersicht des PRIMA Blog sollte man tunlichst vermeiden:
Sucht man im Duden nach dem Wort „Blog“ findet man gar nichts. Auch der Brockhaus hat nicht viel Brauchbares zu bieten. Es scheint also noch kein sehr bekanntes Wort zu sein.
Nun sind in Zeiten, in denen die Memes in Lichtgeschwindigkeit um den Globus rauschen, Tote-Bäume-Wälzer wie Duden und Brockhaus wohl nicht die verlässlichsten Zeugen dafür, wie bekannt ein Wort ist. Immerhin hat der nicht unwesentliche US-amerikanische Wörterbuch-Verlag Merriam-Webster “Blog” zum Wort des Jahres 2004 erklärt - und alle Medien, kleine wie große, auch hierzulande, haben darüber berichtet.
Auch für Österreich trifft die Behauptung, es handle sich um “kein sehr bekanntes Wort” nicht zu. Laut AIM geben immerhin ein paar hunderttausend (statistisch hochgerechnete) Menschen zu Protokoll, dass sie Blogs mehr oder weniger regelmäßig lesen.