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virtual bites

"Keine Angst, er beißt nicht." (aus: Berühmte letzte Worte)

Archiv der Kategorie ‘Social Media‘

So geht’s!

Donnerstag, den 29. Mai 2008

Zugegeben, ich teile gerne aus. Aber nicht nur im kritisch-negativen Sinn, sondern auch Lob, dort wo es angebracht ist. Und wenn eine PR-Agentur die Zeichen der Zeit erkannt hat, dann ist mir das immer eine gebührende Hervorhebung wert.

In diesem Fall gilt mein Applaus der paneuropäischen PR-Agentur Trimedia, die zunehmend den veränderten Kommunikationsbedingungen des social web Rechnung trägt und dies auch in einem kollektiven Blog von MitarbeiterInnen der diversen Standorte und ExpertInnen dokumentiert.

Davon profitiert natürlich auch die österreichische Trimedia-Niederlassung, die sich in der heimischen PR-Agenturszene damit im Vorderfeld befindet und – hoffentlich – Vorbildwirkung haben wird. Den TrimedianerInnen wünsche ich mehr Kommentare, v.a. von dritter Seite, in ihrem Blog.

Eine kritische Anmerkung muss ich aber auch loswerden: Die RSS-Feeds habe ich erst suchen müssen, und warum es ein Blog und ein Trendblog – beide mit identem Inhalt (jedenfalls auf den ersten Blick) – gibt, kann ich mir auch nicht erklären. Ich halte das für nicht sehr intuitiv. Aber das ist eine Marginalie.

An alle anderen: Beispiel nehmen, nachmachen.

Drei Tage eingenetzt

Dienstag, den 27. Mai 2008

Kein Wort zur Kicker-EM. Nicht von mir. Einer Veranstaltung, die Menschen dazu verleitet, ihre Fahrzeuge freiwillig zu beflaggen, gehört meine tiefste Skepsis. Ich tummle mich lieber auf anderen Events, die – obwohl thematisch weit politischer – zu keinerlei Fahnenschwingerei animieren.

Gelegenheit zum Netzwerken gibt es Ende Mai gleich zwei Mal: in Wien beim 26. Österreichischen PR-Tag des PRVA (29.5.) und beim PolitCamp in Graz (30.-31.5.). So unterschiedlich die beiden Veranstaltungen auch sein mögen – die eine ganz, auch thematisch, durchorganisierte Konferenz, die andere überwiegend von den Teilnehmenden frei gestaltete Un-Konferenz -, inhaltliche Berührungspunkte gibt es doch:

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Auf nach Brüssel

Dienstag, den 11. März 2008

Am Donnerstag, dem 13. März, findet nicht nur der EU-Gipfel statt (der mich trotz der Themen Klimawandel und Mittelmeerunion hier weniger interessiert), sondern es beginnt auch die EuroBlog 2008. Die Veranstaltung – von EUPRERA in Kooperation mit der PR-Agentur Edelman aufgezogen – bietet die Plattform für einen Dialog von PR-Forschern und -Praktikern, der sich mit nichts Geringerem befasst als mit “Social media and the future of PR: New ideas, new research, new business”.

Das Programm liest sich zwar etwas “akademischer” als im Vorjahr (jedenfalls für meinen Geschmack), aber die lange Liste der Kapazunder, die dort diskutieren und präsentieren werden, verspricht genug Futter fürs Hirn. Und Brüssels Gastronomie besorgt den Rest :-)

Ich kann’s nicht garantieren, habe aber vor, über einige der Highlights möglichst ohne großen Zeitverlust zu bloggen. Rasch Entschlossene können sich noch zur EuroBlog anmelden; wer es nicht nach Brüssel schafft, kann die Konferenz auch live übers Internet inhalieren.

PolitCamp(en) im Mai

Dienstag, den 27. November 2007

Heinz Wittenbrink hat die Katze aus dem Sack gelassen: Am 30. und 31. Mai 2008 findet an der FH Joanneum das PolitCamp statt, eine Unconference, auf der ausgelotet werden soll, welche Möglichkeiten Web 2.0 für die politische Kommunikation und Meinungsbildung bereit hält. Spannende Sache, also schon mal den Termin vormerken!

Details finden sich auf dem BarCamp-Wiki.

PR Conversations im medianet

Dienstag, den 13. November 2007

Werner Schuster hat aus zwei Gesprächen, die wir heuer miteinander geführt haben, einen ausführlichen Artikel gedrechselt, der in der Ausgabe vom 13.11. des medianet (Online- und Print-Ausgabe) erschienen ist. Unter dem Titel “Vom PR-Kirtag zur Wahlkampf-PR” geht es vor allem um das kollektive internationale PR-Blog PR Conversations und um die Frage, welche Fragen Social Media für die Public Relations aufwerfen. Allfällige Dummheiten und Absurditäten sind auf meine Antworten, nicht auf seine Fragen zurückzuführen.

Werner Schuster betreibt übrigens ein bemerkenswertes Literatur(kritik)-Blog mit dem trefflichen Namen Eselsohren.

Kasperl und das Blogodil

Mittwoch, den 7. November 2007

Top 10(0)-irgendwas-Blog-Listen sind schon etwas Tolles, vor allem dann, wenn das eigene Blog darin aufscheint. Es ist verständlich, dass viele (die meisten? alle?) Blogger möglichst viel Beachtung finden möchten und daher an einem Instrument interessiert sind, welchen Einfluss die eigene Schreibe hat. Das Technorati-Ranking aus Authority und incoming Links ist eine höchst unflexible und wenig akribische Meßlatte.

Auch wenn “Alle Macht dem Long Tail” zutreffen mag, das Ego bürstet es nicht unbedingt auf. Also bleiben nur sorgfältig zusammengestellte, gut ausgebrütete Top-10(0)-Listen als Alternative. Je nach Anspruch mag das hin und wieder sogar funktionieren. Es gebiert aber auch eigenartige Kreaturionen, wie jene des CASCADES Project der Carnegie Mellon University. Wobei nicht das Projekt selber seltsam ist (ganz im Gegenteil handelte es sich um ein hochkomplexes mathematisches Modell, das zur Veranschaulichung und unter ganz bestimmten Bedingungen auf eine Vorauswahl von Blogs angewendet wurde), sondern die Reaktion: Einige Blogger haben dies zum Anlass genommen, die “Wissenschaftlichkeit” der Top100-Blogs über die Maßen zu rühmen, weil – erraten! – sie selber gelistet sind.

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C-Level Repper?

Dienstag, den 30. Oktober 2007

Ja, ja, Repper. Nicht Ripper, nicht Rapper. Repper. Und C-Level nicht im Sinne von drittklassig, sondern ober(st)e Managementebene (CEO, CFO, CIO, CTO, CBO* usw.). Wenn dies alles noch zu kryptisch sein sollte: Eine Managerbefragung zum Thema “Meine Reputation im Netz – ein unkalkulierbares Risiko” wollte von deutschen Managern wissen, wie sie es denn mit ihrer Online-Reputation (digital reputation / eReputation) hielten.

Ergebnis kurz gefasst: Mehr als 80% des Samples (250 Personen) befassen sich (regelmäßig/gelegentlich) mit ihrer Online-Reputation und 76% ist diese (sehr) wichtig. Und fast 93% sind der Meinung, dass die Bedeutung der eReputation künftig noch zunehmen wird.

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Tee oder Wein?

Dienstag, den 30. Oktober 2007

Vor die im Titel angesprochene Wahl gestellt, würde meine Antwort ein entschiedenes “Beides!” sein. Von allen Getränken dieser Welt könnte ich nur auf drei nicht verzichten: Wasser, Tee und Wein. Es wird daher nicht verwundern, dass ich die jüngsten Aktivitäten in der heimischen Blogosphäre – Untersektionen Tee und Wein – mit erwartungsfrohem Wohlgefühl registriert habe.

Unlängst wurde das Teeblog des Hauses Demmer wiederbelebt. Nach einem hoffnungsvoll stimmenden ersten Aufguss 2004 war jedoch bald der Dampf aus dem Kessel. Jetzt sorgt ein Team für die richtige Mischung; allerdings sind die ersten Kostproben noch keine rechte Gaumenfreude für den passionierten Teeschlürfer. Der Werbespot z.B. (über den das Teeblog am 29.10. berichtet) hat mich schon im Radio nicht interessiert, da muss ich nicht auch noch im Blog damit konfrontiert werden.

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Reif fürs 21. Jahrhundert

Dienstag, den 26. Juni 2007

Ursprünglich im Holmes Report erschienen und damit nicht allgemein zugänglich, hat Autor Paul Holmes dem kollektiven PR-Blog PR Conversations die Erlaubnis gegeben, den Essay “The 21st Century Public Relations Firm” in voller Länge zu publizieren. Auch wenn das etwas längere “Manifest” für aufmerksame Beobachter der aktuellen Entwicklungen in PR/Social Media nicht mit Genieblitzen oder besonders innovativen Erkenntnissen gespickt ist, ist es doch eine sehr gelungene Beschreibung der geänderten Bedingungen und Voraussetzungen, unter denen PR im 21. Jahrhundert stattfinden.

Und dann sind da noch Zitate wie die folgenden, die den Artikel lesenswert machen:

Meanwhile, the annual Trust Barometer surveys (…) continue to show that in major markets around the world, people increasingly find “a person like you” to be the most credible source of information: more credible by far than paid advertising and even earned media coverage. (…)

A decade or so ago, it was still possible for marketers (…) to believe that their brands were defined by what they said about themselves, in their advertising and their website and even their press releases; today, they must come to terms with the fact that their brands are defined by what others say about them in private, after they have left the room. (…)

Public relations people will therefore need to become expert in studying social networks, developing tools (…) to help them map the complex relationships between traditional and non-traditional media, to identify authorities who are quoted or cited most often, to understand how and why stories that first appear in relatively obscure venues can have as much influence over time as an article on the front page of The Wall Street Journal.

Lesenswert.

Public Relations go SM

Dienstag, den 12. Juni 2007

Ich muss Sie enttäuschen, wenn Sie die Headline g’schmackige Enthüllungen über den Einsatz von Latex, Leder, Peitschen, Handschellen und ähnlichem Instrumentarium in der PR-Branche hat erwarten lassen. “SM” steht hier für – Social Media.

Seit ein paar Wochen buhlen nämlich gleich zwei für PR-Leute konzipierte social networks um Gefolgschaft: MyRagan (seit Anfang Mai) und The Communicators’ Network (seit Ende Mai). In der relativ kurzen Zeit seither haben beide Plattformen eine recht ansehnliche community um sich scharen können (ca. 5.500 bei MyRagan, rund 1.200 bei TCN), die sich auch recht intensiv – in 110 Gruppen und 19 Foren (MyRagan) bzw. 33 Gruppen und 9 Foren (TCN) austauscht.

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