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"Keine Angst, er beißt nicht." (aus: Berühmte letzte Worte)

Archiv des Tags ‘PRVA’

Warum ich das neue PRVA-Logo nicht gut finde

Dienstag, den 13. Oktober 2009

Seit kurzem hat der österreichische Public-Relations-Verband (PRVA), dessen Mitglied ich seit 23 Jahren bin, ein neues Logo. Dieses ist Bestandteil eines neuen Corporate Design, dessen andere optische Bestandteile aber erst noch offiziell das Licht der Kommunikationswelt erblicken müssen.

Ich weiß mich mit meiner eher negativen Meinung zum neuen Logo, die ich dem Vorstand auch schon mitgeteilt habe, in guter Gesellschaft (was die meisten “Kritiker” in der Kommentarsektion des Online-Standard ausschließt).
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Ihre Stimme, bitte!

Dienstag, den 21. Oktober 2008

Seit 1995 vergibt der PRVA jährlich die Auszeichnung “KommunikatorIn des Jahres” an Personen des öffentlichen Lebens, die – obwohl sie keine professionellen KommunikatorInnen sind – sich durch außergewöhnliche Kommunikationsleistungen hervor getan haben. Seit ein paar Jahren fällt die Entscheidung nicht mehr nur durch die Meinungsbildung der zehnköpfigen Jury, sondern zusätzlich auf der Basis eines Publikums-Votings.

Alle Interessierten, die sich an der diesjährigen Kür der/des KdJ beteiligen möchten, haben noch bis zum 23. Oktober, 23:59:59 Uhr Zeit dazu die Frist versäumt. Fünf KandidatInnen stehen standen zur (anonymen) Online-Wahl: Dan Ashbel (israelischer Botschafter in Österreich), Richterin Claudia Bandion-Ortner, Belvedere-Direktorin Agnes Husslein-Arco, Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Universitätsprofessorin Ruth Wodak.

Das Wahlergebnis wird im Rahmen der PR-Gala am 26. November bekannt gegeben.

Habemus.

Dienstag, den 7. Oktober 2008

Es wurde auch Zeit. Seit heute ist bekannt, wer die vom PRVA gestiftete PR-Professur (die erste PR-Professur in Österreich überhaupt) innehaben wird. Mit Peter Szyszka, dem bisherigen Professor für Organisationskommunikation an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, wurde eine vielversprechende Wahl getroffen.

Prof. Szyszka wird ab dem Wintersemester 2008/2009 an der Uni Wien lehren und forschen. Vorerst für zwei Jahre (für diesen Zeitraum wird der Lehrstuhl aus den Mitteln des Wissenschaftlichen Senats des PRVA finanziert). Danach wird – hoffentlich – die Professur von der Uni Wien selber weiter betrieben. Alles andere wäre eine Schande.

Si tacuisses

Freitag, den 30. Mai 2008

Manchmal ist es besser, man sagt nichts. Und manchmal steht einem der Mund vor ungläubigem Staunen derart offen, dass an verbale Äußerung erst gar nicht zu denken ist. Gerade ist mir derartiges widerfahren, nämlich beim 26. PR-Tag, den der PRVA am 29. Mai veranstaltet hat.

Ich bin ja schon über viele abstruse Ideen gestolpert, aber Österreich aktuell auf dem Weg in den Kommunismus zu sehen, in die universitäre Forschung und Lehre eingebundene Philosophen als willfährige, hörige Kolporteure der fiesen Absichten des Staates zu apostrophieren, Nettotransferleistungsbezieher – u.a. die PensionistInnen – mehr oder weniger als Sozialschmarotzer darzustellen und die staatlichen Sozialleistungen als durch Gewaltandrohung aufgezwungene Verträge für Vollidioten zu desavouieren, dazu braucht es schon einen “freien Philosophen”. Da er seine Appanage nicht vom Staat, sondern von privatwirtschaftlichen Unternehmen bezieht, die ihn buchen, sagt er natürlich die Wahrheit. Und die Erde ist eine Scheibe.

Wenn Sie nicht dort waren, erraten Sie nie, was das Thema hätte sein sollen. – Wirtschaftsethik. Aber die, so der “freie Philosoph”, sei sowieso nur ein Kennzeichen von Diktaturen.

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Drei Tage eingenetzt

Dienstag, den 27. Mai 2008

Kein Wort zur Kicker-EM. Nicht von mir. Einer Veranstaltung, die Menschen dazu verleitet, ihre Fahrzeuge freiwillig zu beflaggen, gehört meine tiefste Skepsis. Ich tummle mich lieber auf anderen Events, die – obwohl thematisch weit politischer – zu keinerlei Fahnenschwingerei animieren.

Gelegenheit zum Netzwerken gibt es Ende Mai gleich zwei Mal: in Wien beim 26. Österreichischen PR-Tag des PRVA (29.5.) und beim PolitCamp in Graz (30.-31.5.). So unterschiedlich die beiden Veranstaltungen auch sein mögen – die eine ganz, auch thematisch, durchorganisierte Konferenz, die andere überwiegend von den Teilnehmenden frei gestaltete Un-Konferenz -, inhaltliche Berührungspunkte gibt es doch:

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PR-ofessor

Donnerstag, den 3. April 2008

Mitte März haben Georg Winckler, Rektor der Uni Wien, und Hans Haider, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Senats des PRVA einen Vertrag über eine Stiftungsprofessur für Public Relations unterzeichnet. Oder, kurz gesagt: Österreich erhält eine PR-Professur. Ein Lehrstuhl, der sich ausschließlich mit dem Fachbereich Public Relations befasst, ist im deutschsprachigen Raum eine Rarität.

Eine kleine Einschränkung gibt es aber: Es handelt sich um eine vorerst auf zwei Jahre anberaumte Stiftungsprofessur, die vom PRVA finanziert wird. Es besteht aber die realistische Chance – wenn der Bund (finanziell) mitspielt -, dass die Uni Wien die Professur zu einer Dauereinrichtung macht.

Derzeit läuft die europaweite Ausschreibung der Stelle, und es ist zu hoffen, dass die Wahl auf eine Person fällt, die sich in den aktuellsten Entwicklungen der PR zu orientieren weiß. Im Wintersemester 2008/09 soll es losgehen.

Prima Blogosphäre

Dienstag, den 1. April 2008

Es wäre übertrieben zu behaupten, der PRVA-Vorstand dränge in seiner Gesamtheit mit ungezügelter Entschlossenheit in die Blogosphäre, aber mit dem Neuzugang des PRIMA Blog von Agentur-Chefin Andrea Schneider und ihren MitarbeiterInnen sind es nun schon zwei (PRVA-Präsident Martin Bredl bloggt ja schon seit längerem).

In vier Themenbereichen beschäftigen sich die AutorInnen mit Leben, Lesen, Essen und Wein – also gemäß der Byline “Notizen zum Genießen” mit (fast) allem, nur nicht mit ihrer PR-Arbeit. Aber PR-Blogs gibt es inzwischen ohnehin schon weit mehr als man lesen kann (oder möchte).

Na dann, viel Spaß in und mit der Blogosphäre! Schön wär’s halt, wenn ihr auch noch eine Trackback-Funktion einbauen könntet.

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